Preise für künstlerische Arbeiten im Landeswettbewerb „Kasachstan und Deutschland - Geschichte(n) und Perspektiven“, ausgelobt vom „Haus der Heimat“ in Stuttgart
Auch in diesem Jahr können sich vier Schüler*innen der Kasse 7c über Preise in Form von großzügigen Büchergutscheinen freuen. Der Wettbewerb, der die Verbindungen zwischen Kasachstan und Deutschland stärken möchte, hatte die Gestaltung einer Bildergeschichte zum Thema:Alle Kasachen lieben ihren Kurt. Kurt ist eine Käsekugel aus Milchquark und Salz. Er bot den Nomaden auf langen Reisen durch karge Steppenlandschaften den Vorteil, dass er energiereich, haltbar und leicht zu transportieren war. Und er soll im 2. Weltkrieg Leben gerettet haben. In einem Arbeitslager in der kasachischen Steppe waren deutschstämmige Frauen und Kinder interniert, die unter großem Hunger und schlechten Bedingungen im Lager litten. Eine dieser Frauen erzählte, dass die Arbeiterinnen auf dem Rückweg von den Feldern auf Kasachen trafen, deren Kinder sie mit Kieselsteinen bewarfen. Die Wachen lachten, und die Frauen waren zuerst sehr betroffen. Doch dann roch eine der Frauen an einem der Steine und sammelte sie auf, nachdem sie gemerkt hatte, dass man sie essen kann. So war die scheinbar unfreundliche Tat eine Geste des Mitgefühls und der Unterstützung durch die Kasachen.
https://nachbarn-im-osten.de/kuenstlerisches-arbei ten.html
Unsere Schüler*Innen Elina Watters, Rasmus Franzen, Liana Stutzmann und Kai Ehrbeck haben eigene, fantasievolle Geschichten entwickelt und „Kurt“ als Lebensretter ein Denkmal gesetzt. Für die tolle Umsetzung ihrer Comics wurden sie als Preisträger*innen geehrt.
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