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Die K1 besuchte das KZ Natzweiler-Struthof

Mit dem Ziel einer tieferen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust sind die 11. Klassen (K1) zum ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof in Frankreich bei Straßburg gefahren.

Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof war von Mai 1941 bis September 1944 ein Straf- und Arbeitslager der Nationalsozialisten. Dorthin wurden besonders viele politische Gegner deportiert. Zum Stammlager gehörten zudem auch viele Außenlagern auf beiden Seiten des Rheins.
In dem ehemaligen Konzentrationslager starben 17.000 Häftlinge, davon etwa 3000 im Stammlager in Natzweiler. Sie wurden ermordet, starben an Kälte, Hunger, Erschöpfung, Krankheiten oder an den Nachwirkungen der Haft.

Heute befindet sich dort eine Gedenkstätte, zu der auch ein Mahnmal aus Beton gehört. Dieses stellt eine Flamme dar, in der die Silhouette eines Deportierten zu erkennen ist. Die Flamme, die niemals erlöschen soll, erinnert somit an die deportierten und ermordeten Häftlinge des Konzentrationslagers.

Das ehemalige Straf- und Arbeitslager befindet sich an einem steilen Hang. Das Gelände ist von hohen Zäunen mit Stacheldraht umgeben. Selbst die alten Wachposten mit großen Scheinwerfern stehen noch. Spätestens, wenn man das eingezäunte Gelände betritt, wird einem klar, dass die Häftlinge so gut wie keine Chance hatten, zu entkommen.
Die meisten Baracken stehen nicht mehr, an ihrer Stelle erinnert stattdessen jeweils ein Gedenkstein an das Gebäude und die Gefangenen, die dort unter prekären Bedingungen leben mussten.

Während unserer weiteren Besichtigung laufen wir an einem Friedhof, einem Galgen und an Gedenktafeln-und -plätzen vorbei, schauen uns eine Ausstellung an und erreichen schließlich die zwei unteren Gebäude:
Eine Baracke wurde zur Folterung der Insassen genutzt: Wir sehen enge dunkle Gefängniszellen, Prügelböcke und weitere Instrumente zur Folterung.
Im zweiten Gebäude befindet sich direkt neben den Duschen das Krematorium. Es ist ein trauriger, stiller und bedrückender Ort, weshalb es für uns Schüler umso wichtiger ist, in Gruppen über unser Empfinden und die Orte zu reden, aufkommende Fragen zu klären und auch Zeugenberichte vorzulesen.

Zuletzt besichtigen wir eine Gaskammer, die etwas abgelegen vom Hauptgelände liegt. Sie wurde hauptsächlich für „wissenschaftliches Forschen“ des NS-Regimes genutzt. Hier wurden an Menschen tödliche Gifte und Gase in ihrer Wirkung und Konzentration getestet. Insgesamt wurden in dieser Gaskammer 86 Menschen ermordet.

Der Ausflug ermöglichte uns, uns das Ausmaß an Brutalität und Entmenschlichung durch den Holocaust besser vorstellen zu können. Wir können jetzt besser verstehen, dass den Deportierten Schritt für Schritt alles genommen wurde: ihre Rechte, ihr Eigentum, ihre Würde und zuletzt ihr Leben.
Durch einen tieferen Blick auf den Aufbau des Konzentrationslagers erkennen wir zudem, dass dieser Ort nicht nur Instrument der Massenermordung von Opfern des NS-Regimes wurde, sondern dass die Misshandlung und der Tod so vieler Menschen weiter genutzt wurde, um wirtschaftlich zu handeln und so vor allem den Krieg zu finanzieren.

Die Besichtigung derselben Orte, wo einst die Gefangenen leiden mussten, hinterlässt bei uns einen sehr intensiven Eindruck von den Bedingungen, in denen die Häftlinge gezwungen waren zu leben.
Dieses Erlebnis ist jedoch sehr entscheidend und wichtig, damit wir die im Unterricht vermittelten Fakten besser begreifen können.
Spätestens durch den Ausflug, sollte uns bewusst geworden sein, dass unsere Generation ebenso Verantwortung trägt, die Erinnerung an die Misshandlung, Entmenschlichung und Ermordung von Millionen Menschen lebendig zu halten. Der Ausflug gabuns die Möglichkeit, ein tieferes Bewusstsein für die Bedeutung des Gedenkens an den Holocaust zu entwickeln.

Es ist wichtig und richtig zu sagen, dass solch ein Ereignis nie wieder eintreten darf, viel bedeutender jedoch zu zeigen, dass WIR es nie wieder dazu kommen lassen dürfen.

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